Wo Himmel und Erde sich berühren
15.Juni bis 26.Juli 2009

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Veröffentlicht am 28.05.2009 um 14:00 Uhr

Wo Erde und Himmel sich berühren

Die Kunst des Vogelmalers Lars Jonsson

Licht und Harmonie

Die Werke von Lars Jonsson entstehen im Zusammenspiel zweier Pole: des intensiven wissenschaftlichen Studiums der Natur und der Vogelwelt einerseits und der künstlerischen Suche nach der eigenen Rolle innerhalb einer starken schwedischen Tradition der Natur- und Tiermalerei andererseits. In Jonssons Werken verschmelzen Wissen und Kunst zu einer Einheit.

Tradition und eigener Weg

Tiere und Landschaften spielen in der skandinavischen Kunst und Literatur seit jeher eine wichtige Rolle. Lars Jonssons Werke lassen eine tiefe Verbundenheit mit dieser Tradition erkennen. Gleichzeitig zeigen seine Arbeiten jedoch eine große Eigenständigkeit, die Lars Jonsson nicht zuletzt beeinflusst durch Begegnungen mit zeitgenössischen Künstlern aus Nordamerika entwickelt hat.

Ausstellungskatalog/Wanderschaft

Zur Ausstellung erscheinen Begleitbände mit Beiträgen internationaler Kunstexperten in Deutsch, die die Ausstellung dokumentieren und den Besucherinnen und Besuchern die Tiermalerei und das Thema Naturdarstellung in der Kunst näher bringen.
Im Anschluss an Oldenburg ging die Ausstellung in zwei Museen in Dänemark (Kastrup, Hjørring) sowie, ins Deutsche Jagd- und Fischereimuseum in München, nach Berchtesagden ins Schloss Adelsheim/Heimatmusuem, ins Naturhistorische Museum in Wien, sowie im Westfälischen Museum für Naturkunde in Münster .

„Ich möchte den Eindruck erwecken, als betrachte man ein lebendes Wesen, und gleichzeitig möchte ich die starken Gefühle vermitteln, die dieses Wesen in uns hervorruft.“
Lars Jonsson

Lars Jonsson malt Vögel. Bereits im Alter von vier oder fünf Jahren interessierte er sich für die Gefiederten und deren Lebensräume und begann sie zu zeichnen. Mit fünfzehn stellt Lars Jonsson seine Werke erstmals im Naturhistoriska Riksmuseet in Stockholm aus. Die Passion wurde schließlich zur Profession und bereits Ende der 1970er Jahre hatte Lars Jonsson internationales Ansehen erlangt. Heute zählt er zu den bedeutendsten Natur- und Tiermalern der Welt. Mit der Oldenburger Ausstellung werden Jonssons Werke nun erstmals in einer Einzelausstellung in Deutschland zu sehen sein.

Leben in der Natur

Lars Jonsson wurde 1952 in Stockholm geboren. In der Landschaft um Farsta mit ihrer Mischung aus Feldern, Wiesen, Wäldern und Bächen fand er in der artenreichen Vogelwelt erste Studienobjekte. Auf Gotland lernte er die Küstenvögel kennen.
Seine Fähigkeiten nahmen beständig zu und seine Bilder zogen immer größere Aufmerksamkeit auf sich. 1974 wurde Lars Jonsson beauftragt einen fünfbändigen, nach Lebensräumen geordneten Vogelführer für Europa zu erstellen. Das Projekt sollte ihn bis zum Ende des Jahrzehnts in Anspruch nehmen und führte zu großem internationalen Ansehen.
Mittlerweile hat Lars Jonsson elf Bücher veröffentlicht und eine Vielfalt von Skizzen und Illustrationen angefertigt.

Die Austellung ist in Berchtesagden im Schloss Adelsheim/ Heimatmuseum noch bis 26. Juli zu sehen

Der ornithologische Teil der Ausstellung von Lars Jonsson ist im Nationalparkhaus in Berchtesgaden am Franziskanerplatz zusehen.
(Tägl. 9.00 - 17.00 Uhr)


Schloss Adelsheim
Heimatmuseum Berchtesgaden
Schroffenbergallee 6
83471 Berchtesgaden

Tel. 08652 4410
www.heimatmuseum-berchtesgaden.de (mit Anfahrtsplan)

Öffnungszeiten: Di.- Frei. 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Eintritt Sonderausstelllung Lars Jonsson: 3.50 €



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