DeutschEnglish

Archiv unserer früheren Veranstaltungen


Jahresausstellung Künstlerbund

(im Neubau)
Dauer: Sonntag, 01.12. bis Sonntag, 05.01.2014

Krippen aus neuer Zeit

im Altbau, organisiert vom Verein der Freunde des Heimatmuseums

Dauer: Samstag, den 7. Dezember 2013 bis Sonntag, den 5. Januar 2014

Ausstellung mit Vortrag über Nepal

von Dr. Hermann Krüttner im Sommer in der historischen Halle

Nepal -Poesie des Widersätzlichen-

Nepal befindet sich in Südasien , erstreckt sich vom 26. bis 30. nördlichen Breiten- und vom 80. bis 88. östlichen Längengrad und umfasst eine Fläche von 147.181 Quadratkilometer, wovon etwa 143.000 Quadratkilometer Landfläche sind, die restlichen 4000 Quadratkilometer Binnengewässer. Nepal liegt zwischen Tibet im Norden und Indien im Süden.

Im Norden und im Osten liegt ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8848 Metern den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Der tiefste Punkt dagegen liegt auf 70 Meter bei Kencha Kalan im Süden Nepals. Trotzdem ist Nepal nach Tibet das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, über 40 % des Landes liegen über 3000 Meter.

Nepal ist in 14 Verwaltungszonen aufgeteilt, diese bestehen aus 75 Distrikten.

Bildung
•    96.000 Studenten 
•    3,47 Studenten je 1000 Einwohner 
•    Bildungsausgaben: 224.732.300 $ 
•    Bildungsausgaben je Einwohner: 8 $ 
•    Analphabetenrate: 54,8 %

Die nepalesische Regierung befindet sich im Begriff das Bildungssystem umzustrukturieren. Dabei sollen der Zugang zur Primar- (Klasse 1 bis 8) und Sekundarschule (Klasse 9 bis 12) ausgebaut und berufsvorbereitende Qualifizierungsmaßnahmen in den oberen Klassen eingeführt werden. Sie wird bei diesen Maßnahmen durch ein EU-Kooperationsprogramm gefördert, von 2008 bis 2011 flossen Unterstützungsgelder im Wert von 43 Millionen Euro.

Gesundheitswesen:
1999 waren in Nepal 923 Ärzte, 5.500 Krankenschwestern und etwa 13.000 Gesundheitsarbeiter beschäftigt. Insgesamt gab es 4124 Betten in 83 Krankenhäusern. Die Kindersterblichkeit betrug 1997/98 7,5 %, die der Mütter 1,5 %, im Jahr 2000 war die Kindersterblichkeit auf 5,9 und die der Mütter auf 0,83 % gesunken.

Parteien:
In der Verfassunggebenden Versammlung Nepals sind derzeit 25 Parteien vertreten. Stärkste Gruppe ist die Vereinigte Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) mit 229 Sitzen. Sie spaltete sich 1994 von den KP Nepals (Einheitszentrum) ab. Sie berufen sich auf Mao Zedong und die peruanische Guerillaorganisation „Leuchtender Pfad“ (Sendero Luminoso). Zweitstärkste Kraft ist die sozialdemokratische Nepalesische Kongresspartei mit 115 Sitzen. Sie wurde 1950 gegründet und war trotz etlicher Spaltungen bei allen Parlamentswahlen bis zur Abschaffung der Monarchie stärkste Partei. Drittstärkste Kraft ist die Nepala Kamyunishta Parti (Ekikrit Marksbadi ra Leninbadi), zu deutsch „Kommunistische Partei Nepals (Vereinigte Marxisten/Leninisten)“, mit 108 Sitzen.In den 1990er Jahren bildeten sie gemeinsam mit der Kongresspartei die Regierung. Die Madhesisches Volksrechteforum (MJFN) ist eine föderalistische und sozialdemokratische Partei. Sie erhielten bei der Wahl 2008 54 Sitze. 21 Sitze erhielt die Tarai-Madhesische Demokratische Partei.

Einladung Vortrag Nepal (PDF Datei)

Udo Reimann, Boot III, Bronze, 1995
Udo Reimann, Boot III, Bronze, 1995
Martin McWilliam, In out Blues, Steinzeug, 2007
Martin McWilliam, In out Blues, Steinzeug, 2007
Bärbel Hische, Videostills, Salz, 2013
Bärbel Hische, Videostills, Salz, 2013
Jub-Mönster,-Bei-klarer-Sicht-ließ-sich-selbst-das-Grosse-Grundübelhorn-nebst-Predigtstuhl-erkennen,-Öl-auf-Leinwand,-2012
Jub-Mönster,-Bei-klarer-Sicht-ließ-sich-selbst-das-Grosse-Grundübelhorn-nebst-Predigtstuhl-erkennen,-Öl-auf-Leinwand,-2012
Helmut Lindemann, Patinir mit Eisvogel, Öl auf Leinwand, 2011
Helmut Lindemann, Patinir mit Eisvogel, Öl auf Leinwand, 2011
Thea Koch-Giebel, Ikara II, Acryl auf Leinwand, 1990
Thea Koch-Giebel, Ikara II, Acryl auf Leinwand, 1990

Der Norden im Süden

Malerei, Skulpturen und Installation

Der zweite Teil der Ausstellungsreihe findet vom 6. Juli bis zum 18. August 2013 in Berchtesgaden statt. Unter dem Titel „Der Norden im Süden“ stellt sich eine Gruppe von sechs Oldenburger Künstlerinnen und Künstlern im Schloss Adelsheim vor, die mit ihren Werken und ihrem Wirken bedeutende Spuren in der Oldenburger Kunstszene hinterlassen haben. Präsentiert werden Skulpturen von Udo Reimann, Keramiken von Martin McWilliam, Malerei von Jub Mönster, Thea Koch-Giebel und Helmut Lindemann sowie eine Installation von Bärbel Hische.

In den Werken des Bildhauers Udo Reimann spiegelt sich seine besondere Affinität zur norddeutschen Landschaft und dem Meer wider. Spannungsreich wird das Motiv des Wassers als unberechenbares Element in seinen Objekten komprimiert, während seine bronzenen Boote in ihrer geometrischen Abstraktion archaisch anmuten. Martin McWilliam spürt in seiner experimentellen Keramik dem Sinn und Wesen des Gefäßes nach. Er lotet das Material bis an die Grenzen des statisch Möglichen aus und lässt raffinierte Objekte entstehen, die mit Schein und Sein spielen.

Der Maler Jub Mönster zeigt eine aktuelle Serie von Ölbildern mit romantischen Berglandschaften, in denen fotorealistisch gemalte Urlauber wandern. In seinen Bildern erzählt der Künstler atmosphärische Geschichten, in der sich Realität und Fiktion auf phantastische Weise begegnen. Thea Koch-Giebel hingegen stellt in ihrer narrativen Malerei existenzielle Fragen des Menschen. Der weibliche Akt nimmt dabei die wichtige Rolle als vielschichtiger Ausdrucksträger von seelischen Befindlichkeiten ein. Die Ölbilder von Helmut Lindemann faszinieren durch ihre haptische Präsenz.
Der Künstler verwebt in seiner Malerei Sentenzen der Wirklichkeit zu blickbannenden Kunstgeschichten, was auch auf seine beweglichen Skulpturen zutrifft.

Bärbel Hische hat sich auf die historischen Spuren in Berchtesgaden begeben und das Salz als neues künstlerisches Motiv und Material entdeckt. Im Kleinen Gewölbe des Schlosses Adelsheim inszeniert sie die raumgreifende Installation „Schattenweiß“, in der sie das Publikum zu einer Gedankenreise zum kristallinen Mineral einlädt.

Künstler führen durch die Ausstellung

Die Berchtesgadener Künstler Siegfried Gruber, Dieter Barth und Elisabeth Sebold führen durch die Ausstellung ihrer Künstlerkollegen aus dem Norden.

Führung mit dem Maler Siegfried Gruber

9. Juli, 19.00 Uhr
 

Führung mit dem Maler Dieter Barth

18. Juli, 11.00 Uhr
 

Führung mit der Bildhauerin Elisabeth Sebold

6. August, 19.00 Uhr
 

Download Infoflyer:

Druckversion_Flyer_Norden_im_Süden.pdf

Flyer Norden im Sürden

Internationaler Museumstag

Sonntag, 12.05. 
Freier Eintritt für alle!

"Top on the bill - mein Leben als Jongleur"

Rudy Horn 

Jongleur Weltmeister

zum 80.Geburtstag

Ausstellung 07.04. - 23.06.2013

"Heinrich Bieler Gedenkausstellung"

eigenwillig und vielseitig 
Dauer: Sonntag, 05.05. bis Sonntag 16.06.

Heinrich Bieler, Leben und Werk

Heinrich Bieler ist am 9. Oktober 1919 in Berchtesgaden geboren und auf einem Bauernhof aufgewachsen. Er besuchte die Schnitzschule in Berchtesgaden und später die Akademie für bildende Kunst in München. Diese weitere Ausbildung musste er abbrechen. Er wurde zum Arbeitsdienst eingezogen, musste in den Krieg und kam in russische Gefangenschaft.

In dieser Zeit begann er, „seine“ Kreuze zu schnitzen. Er schnitzte sie aus Astgabelungen, die Arme so, wie der Ast gewachsen war, die ganze Figur aus einem Stück. Er hatte von den Visionen des heiligen Franziskus gelesen, Franziskus hatte Christus „im Baum“ gesehen. Dieses Bild regte Heinrich Bieler an, Christus im Baum zu suchen und sichtbar zu machen. Sein letzter großer Christus aus einem Baum ist jetzt in Oradea in Rumänien.

Heinrich Bieler schnitzte auch Heiligenfiguren, Mariendarstellungen, Christkindplastiken und die Figuren für einige Krippen. Meistens arbeitete Heinrich Bieler mit Holz, aber hin und wieder befasste er sich mit anderen Materialien. Er formte mit Ton Entwürfe, auch Portraitplastiken und auf der Töpferscheibe Gefäße. Es gibt von ihm einige wenige Arbeiten aus Gips (z. B. eine Christophorus-Darstellung im Eingangsbereich der Auer Kirche in München), ergoss Bilder und auch Kreuze aus Wachs und er zeichnete und malte Landschaften, Still-Leben und Portraits.

1947 heiratete Heinrich Bieler und gründete eine Familie. Seine Frau Erika (1922 -1988) war Lehrerin an Realschule und Gymnasium. Sie bekamen 5 Kinder.

Heinrich Bieler interessierte sich sehr für Pflanzen und Tiere. In seinem Garten gab es manches Überraschende. Einige Berchtesgadener werden sich auch erinnern, dass er manchmal im Amateurtheater auf der Bühne zu sehen war.

Heinrich Bieler starb am 31. August 1992 plötzlich und unerwartet, als er gerade im Bus in Berchtesgaden unterwegs war. An seiner Schnitzbank befand sich noch eine angefangene Arbeit: eine Mutter Gottes mit Kind aus einem Ast.

Krippenweg

Das Museum zeigte in einem "Krippenweg" vom 4.12.2012 bis zum 6.01.2013 Krippen aus eigenen Beständen und dazu eine Besonderheit: einen wunderschönen  Neuerwerb in Form einer großen historischen Krippe aus der Ramsau aus dem 19. Jh. mit zahlreichen Figuren, dazu einer kleinen Kastenkrippe aus dem späten 18. Jahrhundert.

Plakat Sonderausstellung "Der Göll"

Im Bannkreis des Hohen Göll

Geschichte, Flora und Fauna, Sagen, Kunst und Alpines über den grenzübergreifenden Berg.

Eine Ausstellung zusammen mit dem Heimatmuseum Kuchl.

Dauer: 24.Juli 2012 - 31.Oktober 2012 & 01. Dezember 2012 - 05.Januar 2013

Das andere Gesicht - Masken aus dem alpenländischen Raum

Sonderausstellung vom 27.11.2011 bis 06.01.2012

Eintritt:  € 3,50, Kinder bis 10 Jahre frei. 

Bild: Flussobjekt 2011, Ölkreide auf Papier

Martin Rasp "Nebenher" vom 17. September bis 16. Oktober 2011

Kleinformatige Arbeiten auf Papier 

 Ausstellungsdauer: 17.9. bis 16.10.2011
 Öffnungszeiten: Di. bis So. 10 - 17 Uhr

 Ausstellungsführungen mit Martin Rasp: So., 2.10. und Sa., 15.10., je 16 Uhr
 Ort: Heimatmuseum Berchtesgaden, Schroffenbergallee 6, 83471 Berchtesgaden

Handwerkermarkt

Monika Baumgartner beim Schachtelmalen

Am Sonntag, den 25. September 2011 fand bei bestem sonnigen Frühherbstwetter unser traditioneller Handwerkermarkt statt.

Viele Handwerker nahmen teil:

  • Matthias Aschauer, Berchtesgaden – Schafe scheren
  • Rosalie Bachmann und Kolleginnen – ArGe Traunstein „Alles vom Schaf“
  • Ilse Bades, A-Molln - Maultrommeln
  • Monika Baumgartner, Berchtesgaden – Schachtelmalerin
  • MichaeBrandner, Bad reichenhall – Schachtelmaler
  • Josef Dumpler, Amerang – Kälberstricke
  • Christa Eglauer, Berchtesgaden – Imkereiverein
  • Korbinian Hasenknopf, Berchtesgaden – Kunstschmied
  • Anderl Heiss, Berchtesgaden – Didgeridoos
  • Haus Hohenfried, Bayrisch Gmain – Kerzenziehen
  • Anton Hribar, Berchtesgaden – Drechslermeister
  • Mia Kaiser-Wenig, Berchtesgaden – Puppenbau
  • Joachim Kollros, Teisendorf – Korbflechter
  • Annemarie Kowarsch, Bad Reichenhall - Keramikerin
  • Schnitzschule Berchtesgaden – Bildhauer
  • Elisabeth Seidinger, Maria Gern – Filzerin
  • Richard Stangassinger, Berchtesgaden - Böllermacher
  • Marlene,Stocker Berchtesgaden – Trachtenschneiderin
  • Walter Stundner, A-Salzburg – Buchbinder
  • Franz Walch, Bischofswiesen – Grobschnitzer


Für Kaffee und Kuchen sorgte das Team von Cafe Spiesberger aus Berchtesgaden

11.00 /15.00 Uhr: Schafe scheren zeigte Matthias Aschauer
14.00 Uhr: „Berchtesgadener Trachten“, Modenschau von Trachtenschneiderin Marlene Stocker
Ganztägig: Kerzenziehen für Kinder

Eintritt: Erwachsene 3,-- Euro, Kinder frei

Wir danken Ihnen für Ihr Kommen und freuen uns auf den nächsten Handwerkermarkt 2014!

10.09.2011 Versteigerung von Objekten und Gemälden

Das Heimatmuseum Schloss Adelsheim lud am 10. September 2011 um 10:00 Uhr zu einer grossen Aktion ein:

Versteigerung von Objekten und Gemälden aus dem Inventar des Museums

Leitung der Auktion: Frau Anna Glossner

Für Interessierte und potentielle Mitbieter bestand am 8. und am 9. September jeweils von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr die Möglichkeit, alle zur Versteigerung kommenden Bilder und Gegenstände vorab zu besichtigen. Die Veranstaltung zog zahlreiche Interessierte von nah und fern an. Auch der bayerische Rundfunk und die örtliche Presse berichteten.

Der Erlös kommt dem Museum zugute.